Robert Musil: Drei Frauen (Novellen)
âą âșGrigiaâč (1921), âșDie Portugiesinâș (1923), âșTonkaâč (1922)
âą Mit voll verlinktem, detailliertem Inhaltsverzeichnis
âą FĂŒr die eBook-Ausgabe neu editiert
Robert Musil, der genialische Einsiedler auf dem Planeten der Literatur, war â man ist ĂŒberrascht â auch ein groĂer Kenner des subtilen Wechselspiels der Geschlechter. Kaum irgendwo in der Literatur gibt es prĂ€zisere und schĂ€rfere Analysen der magischen, faszinierenden und nicht selten desaströsen Interaktion zwischen Mann und Frau, als in diesen drei ErzĂ€hlungen.
Drei Frauen, sie stehen auf den ersten Blick zwar nicht im Mittelpunkt der Episoden â denn das scheinen die zugehörigen MĂ€nner zu sein â, doch sie dominieren und bestimmen das Geschehen: Die BĂ€uerin Grigia, die portugiesische Aristokratin und die VerkĂ€uferin Tonka. Drei MĂ€nner erleiden durch diese Frauen ihre Tragik und ihr Schicksal.
Diese Novellen sind Meisterwerke, fundamental in der Konstruktion, brillant in der Sprache.
Ăber den Autor:
Robert Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt geboren. Sein Vater sah fĂŒr ihn die MilitĂ€rlaufbahn vor und schickte ihn auf verschiedene MilitĂ€rakademien. Er brach jedoch die Offizierslaufbahn ab und studierte â nach einem Intermezzo im Maschinenbaustudium â ab 1903 in Berlin Philosophie und Psychologie, und bekam dort ersten Zugang zu KĂŒnstlerkreisen. 1910 geht Musil zurĂŒck nach Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er teilnahm, festigt er seinen Ruf als Schriftsteller, und wird mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kleist-Preis fĂŒr das Schauspiel »Die SchwĂ€rmer«. 1920 lernt er in Berlin seinen kĂŒnftigen Verleger, Ernst Rowohlt kennen, der ihn in den nĂ€chsten 20 Jahren, wĂ€hrend Musil am »Mann ohne Eigenschaften« arbeitet, mit VorschĂŒssen finanziell unterstĂŒtzen wird. Musil publiziert nun fast nichts anderes mehr, setzt all seine Kraft in sein Monumentalwerk.
Mit dem »Anschluss« Ăsterreichs an den Nationalsozialismus im Jahr 1938 werden Musils BĂŒcher nach Deutschland nun auch in Ăsterreich verboten. Er emigriert mit seiner Frau in die Schweiz, zunĂ€chst wohnen sie in ZĂŒrich, spĂ€ter bei Genf. â Am 15. April 1942 stirbt Robert Musil an einem Gehirnschlag. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.
Redaktion eClassica
eClassica â Die Buchreihe, die Klassiker neu belebt.
Robert Musil: Drei Frauen (Novellen)
âą âșGrigiaâč (1921), âșDie Portugiesinâș (1923), âșTonkaâč (1922)
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Robert Musil, der genialische Einsiedler auf dem Planeten der Literatur, war â man ist ĂŒberrascht â auch ein groĂer Kenner des subtilen Wechselspiels der Geschlechter. Kaum irgendwo in der Literatur gibt es prĂ€zisere und schĂ€rfere Analysen der magischen, faszinierenden und nicht selten desaströsen Interaktion zwischen Mann und Frau, als in diesen drei ErzĂ€hlungen.
Drei Frauen, sie stehen auf den ersten Blick zwar nicht im Mittelpunkt der Episoden â denn das scheinen die zugehörigen MĂ€nner zu sein â, doch sie dominieren und bestimmen das Geschehen: Die BĂ€uerin Grigia, die portugiesische Aristokratin und die VerkĂ€uferin Tonka. Drei MĂ€nner erleiden durch diese Frauen ihre Tragik und ihr Schicksal.
Diese Novellen sind Meisterwerke, fundamental in der Konstruktion, brillant in der Sprache.
Ăber den Autor:
Robert Musil wurde am 6. November 1880 in Klagenfurt geboren. Sein Vater sah fĂŒr ihn die MilitĂ€rlaufbahn vor und schickte ihn auf verschiedene MilitĂ€rakademien. Er brach jedoch die Offizierslaufbahn ab und studierte â nach einem Intermezzo im Maschinenbaustudium â ab 1903 in Berlin Philosophie und Psychologie, und bekam dort ersten Zugang zu KĂŒnstlerkreisen. 1910 geht Musil zurĂŒck nach Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem er teilnahm, festigt er seinen Ruf als Schriftsteller, und wird mit diversen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Kleist-Preis fĂŒr das Schauspiel »Die SchwĂ€rmer«. 1920 lernt er in Berlin seinen kĂŒnftigen Verleger, Ernst Rowohlt kennen, der ihn in den nĂ€chsten 20 Jahren, wĂ€hrend Musil am »Mann ohne Eigenschaften« arbeitet, mit VorschĂŒssen finanziell unterstĂŒtzen wird. Musil publiziert nun fast nichts anderes mehr, setzt all seine Kraft in sein Monumentalwerk.
Mit dem »Anschluss« Ăsterreichs an den Nationalsozialismus im Jahr 1938 werden Musils BĂŒcher nach Deutschland nun auch in Ăsterreich verboten. Er emigriert mit seiner Frau in die Schweiz, zunĂ€chst wohnen sie in ZĂŒrich, spĂ€ter bei Genf. â Am 15. April 1942 stirbt Robert Musil an einem Gehirnschlag. Seine Asche wurde in einem Wald bei Genf verstreut.
Redaktion eClassica
eClassica â Die Buchreihe, die Klassiker neu belebt.